Vorarbeiten

von sedaRt

Projekt Vílamar: Andere skizzieren mit dem Stift – ich taste mich mit den Fingern wortwörtlich an das Thema heran. Wie sieht ein Rabe aus, wo liegen die Augen, wie verläuft das Profil. Dann technische Fragen: Wo ist das Sichtfeld der Tänzerin, wie sorge ich dafür dass sie genug sieht? Wie bleibt die Maske leicht und tanzbar und wird nicht „schnabel“-lastig. Und als Tüpfelchen auf dem i soll der Schnabel aufklappen können… Ich musste und muss viel grübeln – der Bau beginnt im Kopf.

Für die Mechanik der Maske und für die Tänzerin, die den langen Rabenschnabel mit der Choreografie unter einen Hut bekommen muss, ist ein Dummie entstanden. Wir haben ihn bei einer Probe getestet und auf beiden Seiten gab es die eine oder andere kleine Überraschung. Ich begreife nun mehr über das benötigte Sichtfeld beim Tanz und S. musste feststellen dass sie nicht mit dem Gesicht auf dem Boden liegen kann ^^
Immerhin – der Rabenschrei funktioniert hervorragend.

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